21 neue Bänke für Monheim: Stadt setzt Wünsche aus dem Mitmach-Portal um

Stadt Monheim

Monheim bekommt neue Pausenplätze

Monheim – Eine Bank klingt erstmal nicht nach großer Stadtmeldung. Aber wer viel zu Fuß unterwegs ist, mit Kindern draußen ist, ältere Angehörige begleitet oder einfach am Rhein sitzen will, weiß: Sitzplätze verändern, wie man eine Stadt nutzt.

Die Stadt Monheim stellt nach einer Beteiligung im Mitmach-Portal insgesamt 21 neue Sitzbänke im Stadtgebiet auf. Die ersten 3 Bänke wurden laut Stadt bereits am Donnerstag aufgestellt, 18 weitere sollen in den kommenden Wochen folgen.

Manchmal merkt man erst, wie wichtig ein Ort ist, wenn man dort endlich sitzen bleiben kann.

Die ersten Bänke stehen bereits

Nach Angaben der Stadt wurden die ersten Bänke an drei Standorten installiert: an der Monheimer Straße am Kreisverkehr Tanzende Häuser, an der Hundespielfläche Am Kielsgraben und am Hundeplatz an der Monheimer Bürgerwiese.

Damit startet die Umsetzung genau dort, wo Menschen sich im Alltag bewegen: an Wegen, Plätzen und Aufenthaltsorten.

71 Vorschläge aus der Bürgerschaft

Die Standorte kommen nicht aus dem Nichts. Drei Wochen lang konnten Monheimerinnen und Monheimer im Mitmach-Portal angeben, wo ihnen in der Stadt Sitzgelegenheiten fehlen. Insgesamt gingen 71 Vorschläge ein: 57 direkt über die Online-Karte und 14 an Beteiligungsständen im Stadtgebiet. Zusätzlich wurden online 137 unterstützende Stimmen für einzelne Standorte abgegeben.

Besonders häufig genannt wurden laut Stadt Stellen entlang des Rheins, an den Wegen im Rheinbogen und am Radschnellweg.

Wo weitere Bänke geplant sind

Die Stadt nennt mehrere konkrete Standorte, an denen weitere Bänke folgen sollen. Zwei neue Bänke sind am Fuß- und Radweg zwischen Aalfischerei-Museum und Kielsgraben geplant. Drei weitere sollen an die Kapellenstraße vom Schiffsanleger in Richtung Altstadt kommen. Eine Bank ist am Geysir-Kreisverkehr vorgesehen.

Auch der Wunsch nach einer zusätzlichen Bank an der Boulebahn soll umgesetzt werden. Außerdem sollen drei Bänke am Radschnellweg in Höhe des Monbagsees platziert werden. Die genauen Standorte aller 21 neuen Bänke sind laut Stadt als blaue Punkte in der Beteiligungskarte einsehbar.

Warum das für Monheim zählt

Das Thema wirkt klein. Ist es aber nicht.

Bänke sind Stadtgefühl. Sie entscheiden, ob ein Weg nur Strecke ist oder ein Ort zum Anhalten wird. Ob der Rheinbogen nur durchquert wird oder ob man dort bleibt. Ob ältere Menschen, Familien oder Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Platz finden, ohne etwas konsumieren zu müssen.

Aus RHEINDROP-Sicht ist das ein stiller, aber relevanter Orte-Drop: keine große Bühne, kein lautes Event — sondern ein konkretes Detail, das den öffentlichen Raum nutzbarer macht.

Nicht überall geht es sofort

Beim Rheinbogen weist die Stadt auf Einschränkungen hin: Dort ist sie nach eigenen Angaben größtenteils nicht Eigentümerin der Flächen und Wege. Außerdem müsse die Hochwasserproblematik berücksichtigt werden. Vor dem Aufstellen von Bänken seien deshalb Abstimmungen mit Eigentümern und Genehmigungen nötig.

Das ist wichtig, weil nicht jeder Wunsch sofort umgesetzt werden kann. Belegbar ist aber: Die Stadt hat die Beteiligung ausgewertet, die ersten Bänke stehen, weitere sollen folgen.

RHEINDROP-Fazit

Monheim bekommt 21 neue Sitzbänke — und die Standorte basieren auf konkreten Vorschlägen aus der Bürgerschaft.

Für RHEINDROP ist das ein klarer Orte-Drop: klein im Einzelnen, aber relevant für das Stadtgefühl. Denn gute Orte entstehen nicht nur durch große Projekte. Manchmal reicht eine Bank am richtigen Platz.

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