Monheim will weiter wachsen
Monheim – Wer über Business in Monheim spricht, landet schnell bei einem Thema: Platz.
Die Stadt wirbt aktuell mit gut 70.000 Quadratmetern direkt bebaubarer Gewerbefläche. Dazu sollen in den nächsten Jahren weitere gut 95.000 Quadratmeter durch Revitalisierungsprojekte neu geschaffen werden. Außerdem nennt die Stadt konkrete Planungen mehrerer Projektentwickler für rund 30.000 Quadratmeter Bürofläche bis ins Jahr 2026.
Das ist keine kleine Zahl. Das ist ein Standortsignal.
Monheim will nicht nur Unternehmen halten. Monheim will Raum schaffen, damit neue Unternehmen kommen und bestehende wachsen können.
Mehr als nur niedrige Gewerbesteuer
Monheim wird oft mit seinem niedrigen Gewerbesteuer-Hebesatz verbunden. Auf der Wirtschaftsseite der Stadt wird dieser mit 250 Punkten genannt. Die Stadt betont aber selbst, dass der Standort mehr bieten soll als nur diesen steuerlichen Vorteil: wirtschaftlichen Erfolg, Lebensqualität, Investitionsmöglichkeiten, Arbeiten, Einkaufen und Leben.
Für Unternehmen ist das wichtig. Ein Standort funktioniert nicht allein über Zahlen. Entscheidend ist auch, ob Mitarbeitende gerne dort arbeiten, ob Flächen verfügbar sind, ob Infrastruktur vorhanden ist und ob sich ein Unternehmen sichtbar entwickeln kann.
Die Stadt setzt auf Entwicklungsmöglichkeiten
Auf ihrer Standortseite schreibt die Stadt, dass Monheim Unternehmen viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Neben den aktuell verfügbaren Gewerbeflächen verweist sie auch auf künftige Flächen und Bestandsimmobilien.
Das ist besonders relevant für Firmen, die nicht nur einen Briefkasten suchen, sondern echte Räume: Büros, Gewerbeflächen, Erweiterungsmöglichkeiten oder moderne Arbeitsorte.
Aus RHEINDROP-Sicht ist genau das spannend. Während viele Städte über fehlende Flächen sprechen, positioniert sich Monheim sichtbar als Standort, der Wachstum ermöglichen will.
Büroflächen, Gewerbe und neue Arbeitsorte
Die Entwicklung ist nicht nur theoretisch. Im Rheinpark entstehen bereits konkrete Projekte. Für Eplan und Cideon Software & Services wird dort ein Büroneubau mit rund 8.700 Quadratmetern Bruttogrundfläche und etwa 8.000 Quadratmetern Büro- und Nutzfläche umgesetzt.
Auch Goldbeck baut in Monheim. Das Unternehmen realisiert einen neuen Unternehmenssitz, der mehr als 400 Mitarbeitende zusammenführen soll. Der Einzug ist laut Berichten für Herbst 2026 geplant.
Diese Projekte zeigen: Die Flächenstrategie bleibt nicht auf dem Papier. Sie wird sichtbar — in Gebäuden, Arbeitsplätzen und neuen Adressen.
Warum das für lokale Unternehmen zählt
Große Projekte ziehen Aufmerksamkeit. Aber ein starker Business-Standort lebt nicht nur von Konzernen oder großen Neubauten.
Wenn Monheim neue Gewerbe- und Büroflächen schafft, kann das auch für kleinere und mittlere Unternehmen relevant werden: Dienstleister, Handwerksbetriebe, Start-ups, Beratungen, Agenturen, Praxen oder Unternehmen, die aus der Region heraus wachsen wollen.
Wie viele neue Unternehmen konkret durch die verfügbaren Flächen nach Monheim kommen werden, lässt sich aus den öffentlich zugänglichen Informationen nicht sicher sagen. Belegbar ist aber: Die Stadt bewirbt verfügbare und geplante Gewerbe- sowie Büroflächen aktiv und nennt konkrete Flächenzahlen.
Monheim denkt Standort nicht nur als Gewerbegebiet
Interessant ist auch, wie die Stadt den Standort beschreibt. Monheim positioniert sich nicht nur als Fläche für Unternehmen, sondern als Ort, an dem Arbeiten, Wohnen, Einkaufen und Freizeit zusammenkommen sollen. In der Standortbroschüre wird zum Beispiel Monheim Mitte als Bereich mit kurzen Wegen, Gastronomie, ÖPNV-Anbindung und Büro- sowie Gewerbeflächen beschrieben.
Das passt zu einer Entwicklung, die für moderne Unternehmen immer wichtiger wird: Ein Bürostandort soll nicht isoliert funktionieren, sondern Teil eines lebendigen Umfelds sein.
RHEINDROP-Fazit
Monheim hat im Business-Bereich ein klares Thema: Wachstum.
Gut 70.000 Quadratmeter direkt bebaubare Gewerbeflächen, weitere 95.000 Quadratmeter durch Revitalisierung und zusätzliche Büroflächenplanungen zeigen, dass die Stadt Raum für Unternehmen schaffen will.
Für RHEINDROP ist das ein klarer Business-Drop: belegbar, lokal relevant und ein Zeichen dafür, dass Monheim nicht nur über Standortentwicklung spricht, sondern sie sichtbar vorbereitet.
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