Berufsmesse bekommt neuen Standort in Monheim
Monheim – Die BOB-Messe soll 2027 in die neue Kulturraffinerie K714 ziehen. Das berichtet Anzeiger24 mit Bezug auf die Berufsorientierungsbörse, die Jugendliche und Unternehmen aus der Region zusammenbringt.
Damit bekommt die Kulturraffinerie nicht nur Kultur, Konzerte und Veranstaltungen. Sie wird auch für die regionale Wirtschaft und Berufsorientierung relevant.
Wenn Jugendliche und Unternehmen an einem Ort zusammenkommen, geht es nicht nur um Ausbildung. Es geht um Zukunft vor Ort.
Was die BOB-Messe macht
Die Berufsorientierungsbörse BOB wurde ins Leben gerufen, um Jugendliche und Unternehmen aus der Region zusammenzubringen. Nach Angaben der Stadt Monheim bringt die BOB Jugendliche und Unternehmen aus der Region zusammen. Bürgermeisterin Sonja Wienecke besuchte die Messe am 6. Mai 2026 gemeinsam mit ihren Amtskollegen aus Langenfeld und Leichlingen sowie Landrätin Dr. Bettina Warnecke in der Langenfelder Stadthalle.
Die Schirmherrschaft haben laut Stadt Monheim Bürgermeisterin Sonja Wienecke, Langenfelds Bürgermeister Gerold Wenzens, Leichlingens Bürgermeister Maurice Winter und Landrätin Dr. Bettina Warnecke übernommen.
Warum der Umzug spannend ist
Dass die BOB-Messe 2027 in die Kulturraffinerie K714 ziehen soll, ist mehr als ein Ortswechsel.
Die K714 wird damit nicht nur als Bühne für Kultur sichtbar, sondern auch als Treffpunkt für Bildung, Unternehmen und Nachwuchs. Genau solche Formate machen einen Standort für junge Menschen greifbar: Welche Betriebe gibt es hier? Welche Ausbildungen sind möglich? Wer sucht Nachwuchs? Welche Perspektiven entstehen direkt in der Region?
Aus RHEINDROP-Sicht ist das ein klarer Business-Drop. Denn Berufsorientierung ist nicht nur ein Schulthema. Sie ist auch ein Wirtschaftsthema.
BOBplus setzt auf ganzjährige Berufsorientierung
Hinter der BOB steht der Verein BOBplus e.V.. Auf der eigenen Website beschreibt sich der Verein als Organisation zur Förderung der ganzjährigen Berufsorientierung von jungen Menschen. Ziel sei es, einem drohenden Fachkräftemangel in der regionalen Wirtschaft nachhaltig entgegenzuwirken.
Außerdem setzt BOBplus auf ein hybrides Angebot: Neben der Vor-Ort-Messe können sich Schülerinnen und Schüler digital vorbereiten, Kontakt zu Ausstellern aufnehmen oder Bewerbungen anstoßen.
Auch Monheimer Unternehmen sind Teil der BOB-Welt
Die BOB ist kein abstraktes Messeformat irgendwo in der Region. Auch Monheimer Unternehmen tauchen im Umfeld der BOB-Aktivitäten auf.
Auf der BOBplus-Seite wird zum Beispiel eine BOB-Tour zur Hamm Energietechnische Anlagen GmbH in Monheim genannt. Das Unternehmen bildet laut BOBplus im Bereich Kälte- und Klimatechnik aus.
Das zeigt: Die Berufsorientierung hängt direkt mit lokalen Betrieben zusammen. Und genau dort wird sie für Monheim interessant.
Was die Kulturraffinerie dafür bietet
Die Kulturraffinerie K714 soll ab Herbst 2026 öffentlich zugänglich gemacht werden. Auf der offiziellen Website wird sie als Ort für Kultur, Konzerte, Theater, Tanz, Lesungen und Ausstellungen beschrieben.
Die Stadt Monheim beschreibt die K714 außerdem als multifunktionale Veranstaltungshalle, die tagsüber auch für Kongresse, Tagungen und Konferenzen genutzt werden soll. Je nach Bestuhlungsvariante oder Stehplatzanordnung soll die Kulturraffinerie künftig bis zu 4.800 Menschen fassen.
Damit passt eine Berufsmesse grundsätzlich in das Nutzungskonzept: viele Menschen, viele Aussteller, ein großer Ort, ein regionales Thema.
Warum das für Monheim zählt
Für Monheim ist der geplante BOB-Umzug ein doppeltes Signal.
Erstens: Die Kulturraffinerie K714 wird nicht nur als Kulturprojekt gedacht, sondern auch als Ort für regionale Begegnung.
Zweitens: Berufsorientierung bekommt in Monheim eine sichtbare Bühne. Das ist wichtig für Jugendliche, Schulen, Unternehmen und die Frage, wie Fachkräfte in der Region gefunden und gehalten werden können.
Was genau das Programm der BOB-Messe 2027 in der K714 umfasst, ist aus den öffentlich auffindbaren Informationen aktuell noch nicht im Detail belegbar. Belegbar ist aber: Die BOB bringt Jugendliche und Unternehmen zusammen, BOBplus setzt auf ganzjährige Berufsorientierung, und Anzeiger24 berichtet, dass die Messe 2027 in die Kulturraffinerie K714 ziehen soll.
RHEINDROP-Fazit
Die BOB-Messe soll 2027 in die Kulturraffinerie K714 ziehen. Damit bekommt Monheims neuer Großveranstaltungsort direkt eine weitere Rolle: nicht nur Kultur, sondern auch Berufsorientierung und Business.
Für RHEINDROP ist das ein klarer Business-Drop: lokal, zukunftsnah und relevant für alle, die wissen wollen, wie Monheim junge Menschen, Unternehmen und neue Orte zusammenbringt.
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